Vorsicht beim privaten Betreiben von einem Gameserver

2. Juli 2010

Erst vor kurzem habe ich gelesen, dass beim privaten Betreiben von einem Gameserver Probleme auftreten können. Nein, keine Soft-oder Hardware Probleme, sondern mit dem Provider!
Sollte ein Gameserver Betreiber daheim einen Gameserver verwenden, auf welchen öffentlich zugegriffen darf (was i.d.R. der Fall ist), steigt natürlich der Traffic in die Höhe. Den Traffic zu erhöhen ist natürlich erlaubt, allerdings in einem normalen Rahmen.
Sobald der Gameserver online ist, verbinden sich Spieler darauf und verursachen Traffic. Da der Gameserver aber 24h am Tag an sein sollte, wird der zu verursachende Traffic mehr, als ein privater User verursachen kann. Natürlich wissen die Provider, dass es immer mal wieder Sonderfälle gibt. Manche User „saugen“ ständig Filme oder Spiele aus dem Internet und verursachen somit hohen Traffic. Dennoch wird der Traffic bei einem Gameserver noch viel, viel höher.
Sollte der Provider feststellen, dass sich der Traffic extrem* geändert hat, wundert er sich natürlich darüber. (*mit extrem meine ich von „einmal am Tag ins Internet, ein wenig rumsurfen usw.“ zu „24h pro Tag ständig Traffic von verschiedenen IP’s, welche oftmals stundenlang verbunden bleiben)
Da dies in den meisten Fällen nicht erlaubt ist, kann der Provider nun den Vertrag kündigen.

Der Anschluss eines für die Öffentlichkeit zugänglichen oder kommerziell genutzten Server an den Internetanschluss seitens des Kunden sowie die Nutzung der von Kabel BW gewährten Internet- und Telefonanschlüsse […] wird untersagt. Ein schuldhafter Verstoß hiergegen berechtigt Kabel BW zur fristlosen Kündigung des Vertrages.
Zitat aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Kabel BW. Stand Februar 2010.

Um solchen rechtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, sollte man lieber einen guten Gameserver mieten. Dort sind die Internet-Leitungen für hohen Traffic ausgelegt, seitens der Provider ist es erlaubt, ggf. wurden bestimmte Einstellungen vorgenommen(z.B. FastPath) und man spart noch bares Geld.


Gameserver mieten bringt aber doch so einige Vorteile

1. Juni 2010

Ich würde euch nun gerne einige Vorteile aufzählen, welche sich durch das Mieten eines Gameservers ergeben.

Stabile Pings
Durch das Mieten eines Gameservers hat der Zocker nahezu die „Garantie“, dass er stabile und niedrige Pings hat. Die Latenz bzw. der Ping ist mit unter das wichtigste, auf das es beim Zocken ankommt. Sollte der Ping über 100 liegen, kann das Spiel zu sogenannten „Lags“ führen, was ein „ruckel freies“ bzw. störungsfreies Spielen nicht mehr ermöglicht. Der Ping ist die Zeit, welche benötigt wird, dass sich der Gameserver mit den Clients (Computer) synchronisiert.
Je schneller – desto besser.
Nur mit einem guten bzw. niedrigen Ping kann gewährleistet werden, dass z.B. die Schüsse da ankommen, wo sie auch hinsollen. Sollte ein Gameserver keine stabilen Pings anbieten, sollte von diesem Server Abstand gehalten werden. Stabile bzw. gute Pings liegen zwischen 10 und 30.

Unbegrenzter Traffic
Dadurch, dass Spiele immer individueller angepasst werden, ist dieser Punkt ganz entscheidend für das Mieten eines Gameservers. Jeder Server-Admin kann seinen Server so anpassen, wie er gerne möchte. Möchte er z.B. bestimmte (Fun)-Maps hochladen, ein Sound-Pack integrieren oder verschiedene Mods einfügen, benötigt er dafür Speicher.
Damit nun die anderen Spieler, die sich auf den Gameserver verbinden, die gleichen Maps / Sounds / etc. haben, müssen sie sich diese erst herunterladen (downloaden). Dies ist zwar in der heutigen DSL-Welt schnell erledigt, jedoch kommt mehr „Traffic“ zustande, als auf einem Standard Gameserver.
Dadurch, dass viele Gameserver Anbieter unbegrenzten Traffic anbieten, müssen sich die Server-Admins keine Gedanken darüber machen, wie sehr Sie ihr Spiel „customizen“. Der Download ist schnell erledigt, der Traffic ist unbegrenzt und der individuelle Spielspaß kann beginnen.

Weboberfläche / Webinterface (auf Deutsch)
Niemand, der sich einen Gameserver mietet, möchte im Vorfeld große Programmier-Fähigkeiten erlernen müssen, um seinen Gameserver anzupassen. Aus diesem Grund heraus gibt es das sogenannte „Webinterface“, welches dem Admin viele Einstellungs-und Konfigurationsmöglichkeiten anbietet.
In dem Webinterface kann eingestellt werden, welche Map zu Beginn startet, wie die Karten-Rotation erfolgt, ob der Server neugestartet werden soll usw.
Das Webinterface ist i.d.R. eine übersichtliche Homepage, auf welche weltweit zugegriffen werden kann. Somit kann ein möglicher Cheater vom Server gekickt / gebannt werden, ohne sich direkt auf den Server verbinden zu müssen.

Kostenloser Support
Was gibt es schlimmeres, als ein Server-Problem und dann noch keine Hilfe dazu? Richtig – nichts.
Aus diesem Grund heraus ist dieser Punkt einer der wichtigsten, die ein Gameserver Anbieter mit sich bringen sollte.
Sobald ein Problem beim Gameserver auftritt, sollte ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Dieser kann bei den Problemen helfen, Fragen beantworten, Tipps geben und und und…
Eine weitere Aufgabe, die der Support übernimmt, sind Wartungs-oder Updateaufgaben. Gerade bei Spielen oder Gameservern allgemein kommen Updates relativ häufig vor. Diese jedes Mal manuell einzuspielen und zu installieren ist aufwendig und teilweise auch nicht ganz einfach. Da der Support mit solchen Aufgaben aber öfters konfrontiert wird, sollte es ihm auch überlassen werden. Und, sollte doch etwas schief gehen, hat der Gameserver Anbieter dafür zu sorgen, dass alles schnell wieder funktionsfähig ist.

Aus diesen Gründen heraus, sollten sich die Spieler für das Mieten eines Gameserver entscheiden, denn somit umgehen sie nicht nur einer Menge Arbeit und Ärger, sondern können sich optimal auf den nächsten Clan-War oder die nächsten LAN-Party vorbereiten.


Öffentliche Gameserver – manchmal ein Ärgernis

28. Mai 2010

Heute würde ich euch gerne erzählen, wieso ich so froh bin, eigene Gameserver zu besitzen.
Nicht nur, dass ich dort die Einstellungen vornehmen kann, welche ich möchte, ich kann auch dann darauf zocken, wann ich Lust habe. Einstellungen, welche ich gerne vornehme sind unter anderem: Welche Map-Rotation erfolgt? Ist Friendly-Fire an oder aus? Sind es Funmaps mit bestimmten Einstellungen (Gravity auf eine niedrige Zahl, nur bestimmte Waffen zur Verfügung, etc.)?

Dieses Wochenende haben ein Freund und ich uns vorgenommen, verschiedene öffentliche Server zu testen und ich muss sagen: Wir wurden fast nur enttäuscht. Entweder konnten wir uns nicht mit dem Server verbinden, da die Verbindung abbrach, es laggte ohne Ende oder es waren Cheater unterwegs. Waren wir endlich mal auf einem öffentlichen Server drauf, laggten die Spiele so dermaßen, dass ein Zocken nicht möglich war. Nach einigen Minuten verließen wir den Server wieder und suchten nach einem neuen. Als ein neuer gefunden wurde, haben wir uns darauf verbunden, um zu schauen, wie es denn da aussieht. Es war unter anderem ein Gameserver, welcher eine Slotanzahl von 8 Stück anbot. Nach weniger als 5 Minuten war der Server voll und komplett ausgelastet. Das Zocken war nicht mehr möglich, denn kaum hat man den Gegner gesehen, war er auch schon wieder weg.
Einige Chat-Tests brachten auch keine Ernüchterung. Schrieb man ein einfaches “Hallo” in den Chat, kam es erst nach über 10 Sekunden an. Wie soll da noch eine sinnvolle Kommunikation funktionieren? Um noch ein wenig positiv über unsere Erfahrung zu berichten, muss gesagt werden, dass nicht alle Server so waren.
Einige öffentliche Server hatten eine super Performance und keinerlei Laggs. Cheater, Wall-Hacker oder ähnliche Betrüger wurden nicht gesichtet und das Zocken machte richtig Spaß. Als allerdings nach allen 10 Minuten die Map gewechselt wurde, obwohl die Runde noch nicht zu Ende war, wurden wir etwas stutzig. Es könnte ja wenigstens so eingestellt werden, dass nur ein paar Runden möglich sind und anschließend ein Map-Wechsel erfolgt. Aber mitten in der Runde halte ich doch für etwas ungeschickt geplant.
Nach ungefähr 25 Servern und einem längeren Abend war ich froh, als wir wieder auf meinen Gameserver gegangen sind und dort eine super Performance hatten. Die geringen monatlichen Kosten für den Gameserver zahle ich gerne, da ich weiß, was ich dann davon habe. Auch wenn ich nicht täglich 8 Stunden spiele, bin ich doch sehr froh, dass, wenn ich mal spiele, einen guten Server zur Verfügung habe. Zudem biete ich meinen Servern meinen Freunden an, dass sie ungestört ihren Spiel-Spaß genießen können. Um vielleicht noch zu verdeutlichen, wie gut so ein Gameserver doch ist, hier noch ein kleiner Fakt: Mein Mitzocker-Freund hat eine 2000er Internet-Leitung und einen durchschnittlichen Ping von ungefähr 20. Ich besitze eine 16000er Internet-Leitung und habe einen Ping von ungefähr 15. Bei den öffentlichen Servern variierten die Pings von 30-120. Sobald der Ping etwas länger über 100 lag, erfolgte ein Kick. Ein guter Server sollte für alle Spieler einen Ping zwischen 10 und 30 zur Verfügung stellen. Unabhängig davon, was der Spieler für eine Leitung besitzt oder ob FastPath aktiviert oder deaktiviert ist.


Games, Onlinegames, Gameserver „Zocken“ – eine große Freundschaft, die schon lange hält

28. Mai 2010

Jetzt bin ich bestimmt schon eine ganze Weile in Sachen Games unterwegs.

Ich kann mich noch erinnern, wie ich meine Eltern zur Verzweiflung brachte, wenn ich ständig mit meinem Telespiel beschäftigt war. Auch war der Klang dieser kleinen Spiele-Kistchen herrlich nervig.
Pip – Piep – Pip – Piep – Pip – Piep – Pip – Piep – Pip – Piep – Pip – Piep – Pip – Piep – und das über Stunden hinweg.
Ich glaube meine Gamer-Leidenschaft hat sich schon früh entwickelt.

Großen Reiz hatten für mich ebenfalls die ganz einfachen Videospiele, wie Tennis-for-Two. War das nicht vielleicht sogar das erste Videospiel überhaupt?
Pack Man, das für mich erste Game mit Action.

Durch die Einführung der Home- und Personal Computer (PC) und über die Weiterentwicklung der Videospielkonsolen und Computerspiele bin ich mittlerweile an dem Punkt, dass ich große Freude daran habe mit anderen online zu zocken. Es gibt so viele coole Online-Games und es gibt so viele coole Leute, die man online treffen kann.

Damit ich meine Games auch ungestört genießen kann, habe ich mir nach einigen nerv-tötenden Erfahrungen, zuverlässige Gameserver zugelegt.
Mit diesen Gameservern ist man im Grunde gut versorgt. Sind doch die Spiele schon drauf. Und hat man sich unter den Server Anbietern auch den richtigen rausgesucht, dann hat man sowohl guten Service, wie eben auch schnelle, zuverlässige und stabile Gameserver gemietet.

“Zocken” ist halt ein alter Freund, der mich schon lang begleitet.
Bald erzähl ich Euch noch mehr 🙂


Erster Eintrag

26. Mai 2010

Dies ist der erste Eintrag in meinem Blog 🙂

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de